Elif Arul
Bundesgeschäftsführerin

Als Wirtschaftswissenschaftlerin habe ich 15 Jahre in der Immobilienwirtschaft gearbeitet, zuletzt als stellvertretende Abteilungsleiterin. Dabei lag mein Schwerpunkt insbesondere auf Nachhaltigkeit, regulatorischen Fragestellungen und strategischen Analysen. Nach dieser Zeit wollte ich meine Fähigkeiten auch in die politische Arbeit einbringen, zunächst in beratender Funktion, heute als Bundesgeschäftsführerin des Bündnisses für Innovation & Gerechtigkeit (BIG).
Die Arbeit der BIG-Partei hatte ich bereits vor meiner aktiven Zeit über viele Jahre verfolgt und geschätzt. Mich hat vor allem überzeugt, dass die BIG nicht nur dem Namen nach für Gerechtigkeit steht, sondern dass sie diesen Anspruch auch in ihrer politischen Arbeit konsequent vertritt.
Für mich bedeutet Gerechtigkeit, dass Kinder unabhängig vom Bildungsstand und Einkommen ihrer Eltern faire Chancen erhalten und Entscheidungen in einer früheren Lebensphase ihren weiteren Lebensweg nicht dauerhaft begrenzen dürfen. Ebenso wichtig ist mir ein gerechtes Gesundheitswesen, in dem steigende Beiträge nicht gleichzeitig mit immer weiter sinkenden Leistungen einhergehen. Zur Gerechtigkeit gehören für mich außerdem ein Rentensystem, das Menschen nach einem langen Arbeitsleben ein Leben in Würde ermöglicht, sowie ein Steuersystem, in dem alle nach fairen und verhältnismäßigen Regeln ihren Beitrag leisten, ohne dass Schlupflöcher einzelne Gruppen steuerlich begünstigen.
Deutschland zählt gemessen an seiner Wirtschaftsleistung zu den stärksten Volkswirtschaften der Welt. Umso mehr beschäftigt mich, dass wir in zentralen Bereichen dennoch hinter unseren Möglichkeiten zurückbleiben. Eine hohe Wirtschaftsleistung allein reicht nicht aus. Sie muss sich auch in der Lebensrealität der Mehrheit der Menschen in unserem Land widerspiegeln.
Dafür braucht es eine Politik, die Verantwortung übernimmt, Probleme ehrlich anspricht und wirksame Lösungen entwickelt. Politische Versäumnisse dürfen nicht auf Bevölkerungsgruppen abgewälzt werden, die selbst kaum Einfluss auf politische Entscheidungen haben. Wer politische Verantwortung trägt, muss auch für die Folgen seiner Entscheidungen einstehen.
Denn gute Politik sucht keine Sündenböcke, sie schafft Lösungen.